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  • AutorenbildSilvia Zapke

Wie wollen wir die SDGs in unserem Projekt berücksichtigen

Aktualisiert: 24. Nov. 2023

Für eine Beurteilung der Nachhaltigkeit von Projekten werden häufig die 17 SDGs (Sustainable Development Goals) herangezogen (Link). Folgende Übersicht zeigt, welche Themen wir auf welche Art und Weise in unserem Projekt berücksichtigen:


3. Gesundheit und Wohlergehen:

  • Nutzung von ökologischen und wohngesunden Naturbaustoffen

  • Berücksichtigung von architektur-psychologischen Erkenntnissen für gute Raumatmosphären (u.a. Zusammenspiel Licht, Farben, Materialien)

  • Geräuschreduktion um Rückzugsmöglichkeit zu gewährleisten

  • Rahmenbedingungen schaffen, dass Gemeinschaft entsteht - Isolation verhindern durch Beteiligung, Erleben, Wachsen

  • diverse Gesundheitsangebote im Aussengelände oder in den Gemeinschaftsräumen von Bewohner:innen bzw. regionalen Anbietern

6. Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen

  • Grauwasser-Recycling

  • Pflanzenkläranlagen

  • Wassersparende Armaturen

7. Bezahlbare und saubere Energie

  • kooperatives Wohnen = energiewirtschaftliche Gemeinschaft

  • solare Warmwasserbereitung, ggf. Nutzung kleiner Windturbinen

  • Erdwärme-Wärmepumpen

  • Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

  • intelligente Haustechnik zur effizienten Steuerung von Heizung, Kühlung, Beleuchtung

  • ggf. Biogasanlage

9. Industrie, Innovation und Infrastruktur

  • bautechnische Innovation: u.a. Nutzung von Hanfkalkstein

  • gesellschaftliche Innovation: Kinder gehen in den Kindergarten / Kinderhort, Senior:innen wohnen in ServiceWohnungen, beide Generationen begegnen sich im Alltag und nicht nur zu einzelnen Veranstaltungen, sie wachsen zusammen im Sinne von Wahloma / Wahlopa bzw. Wahlenkel udn sind auch dann noch füreinander da, wenn Kinder nicht mehr in die Kita bzw. den Hort gehen und Senior:innen immobiler werden

  • organisatorische Innovation: Verzahnung von zwei bis dato getrennten Bereichen Servicewohnen / Seniorenbetreuung und Kinderbetreuung; Aufbau von multiprofessionellen Teams für Betreuung von Kindern und älteren Menschen

11. Nachhaltige Städte und Gemeinden

  • offenes Nachbarschaftskonzept mit Quartierstreff und Multifunktionsräumen

  • Nutzung einer digitalen Plattform als Tauschbörse für Angebote / Bedarfe von Bewohner:innen und Nachbar:innen

  • Förderung lokaler Unternehmen

  • ggf. Nutzung eines Permakulturgartens für einen eigene Biolebensmittelladen im Quartier

13. Maßnahmen zum Klimaschutz

  • Holbaukonstruktion mit Wäremdämmung aus Hanfkalk (klimapositives Material)

  • Einsatz recyelter Materialien für das Gebäude

  • Berücksichtigung von Mobilitätskonzepten (u.a. Carsharing, Fahrradabstellflächen)

  • Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel

  • soweit möglich Gründächer und Fassadenbegrünung

  • Mission: Reduce - Reuse - Recycle

15. Leben an Land

  • Foyer, (Dach)Terassen, Balkone, Garten laden mit viel grün und Sitzgelegenheiten zum Verweilen für Alt und Jung ein

  • in Gemeinschaftsräumen kann zusammen gekocht, getanzt, musiziert, gespielt etc. werden

  • RepairCafé und Gemeinschaftswerkstatt sorgen u.a. für handwerkliche Unterstützung im Alltag, alle Angebote sind auch offen für die Nachbarschaft

Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie gibt eine erste Orientierung.



Quelle: https://unric.org/de/17ziele/



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