SILVIA ZAPKE

Projektleiterin

Silvia ist die Ideengeberin dieses Projektes. Sie ist davon überzeugt, dass Generationen viel voneinander, miteinander und übereinander lernen können. Deshalb unterstützt sie privat wie beruflich immer wieder solche Initiativen. Zudem möchte sie gerne eine Zukunft gestalten, in der sie selbst gerne leben möchte.

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KURZINTERVIEW

LEBENSPFAD

Welcher "rote Faden" zieht sich durch dein Leben?

Ich war schon frühzeitig auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und nach einer sinnstiftenden Aufgabe. Mit meiner LERNBAR in Preetz - einem Bildungsinstitut für Trainings mit PC, Tablet, Smartphone und Digitalkamera - hatte ich diesen Platz 2010 für mich gefunden. Ich habe selbst erlebt, wie Generationen voneinander, miteinander und übereinander gelernt haben. Ich war motiviert, inspiriert und glücklich. Leider ging das Geschäftsmodell für mich nicht auf und so habe ich 2013 wieder eine Anstellung gesucht. Die Idee Generationen zusammenzubringen blieb in meinem Hinterkopf.
Auf dem Segelschulschiff "Alexander von Humboldt" genieße ich diese Gemeinschaft von Alt und Jung seit 12 Jahren auf den Segeltörns durch Nord- und Ostsee, auf den Kanaren, in der Karibik und Nordamerika. Ich sehnte mich allerdings danach, diese Glücksmomente auch im Berufsleben wieder zu erleben.
Mit dieser Idee schliesst sich der Kreis. Hier kann ich all meine privaten und beruflichen Erfahrungen sinnstiftend einbringen.

BEZIEHUNG ZU SENIOREN

Was gefiel dir als Kind besonders an Großeltern / älteren Menschen?

Mein fast blinder Opa hat uns immer Geschichten vor dem Einschlafen erzählt, ganz ohne Buch, einfach aus dem Kopf. Wir durften wählen, was wir hören wollten. Meistens wünschten wir uns eine lange, abenteuerliche und lustige Geschichte. Das war für meinen Bruder und mich immer sehr aufregend.

BEZIEHUNG ZU KINDERN

Was können Kinder von / mit dir lernen? Was kannst du Kindern geben?

Ich fühlte mich immer mit Kindern verbunden. Ich liebe es mit ihnen kreativ zu werden, Quatsch zu machen, verrückte Dinge zu tun, die Erwachsene eher nicht mehr machen würden. Ich versuche die Dinge mit ihren Augen zu sehen und bin fasziniert davon, was sie alles erkennen. Ich schenke Kindern Aufmerksamkeit, Zeit, Wertschätzung und Liebe.

BEGEISTERUNG

Was begeistert dich besonders am Kinder-Senioren-Projekt?

Ich bin wirklich überrascht, wie schnell ich so erfahrene Initiatorinnen gefunden habe und wie leicht es war diese mit der Projektidee zu berühren. Irgendwie kommen die vielen kleinen Puzzleteile in meinem Leben jetzt zusammen: meine positiven Erlebnisse mit Seniorinnen und Senioren und Kindern im privaten wie beruflichen Umfeld, die Selbstständigkeit als Digitaltrainerin für ältere Menschen, meine Arbeit als Projektmanagerin, meine Erfahrungen in der Stiftung vor allem mit dem Design Thinking Projekt und mein über die Jahrzehnte gewachsenes Netzwerk an Unterstützerinnen und Unterstützern. Ich kann es nicht anders sagen, ich fühle mich für dieses Projekt berufen.

 
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